Modellbauclub Jever e.V.
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Chronik 2021 - immer noch Corona ...

2.6.2021:

Autsch! Das tat weh! Patrick und seine F-18 Red Diamonds sind nun Blutsbrüder forever. Die F-18 hat somit ihren ersten Abschuss, ein echtes Kampfflugzeug halt ...;-) Patrick meint, die Blutspritzer bleiben dran, und der Kampfjet wird dem neuen Kampfgeschwader „Blood Diamonds“ zugeteilt.

 

Was war geschehen? Patrick war heute Abend alleine am Flugplatz, als sich sein Sender vom Halteriemen löste, runterfiel und - Murphy lässt grüßen - so aufknallte, dass sich sowohl der programmierte Motor-Aus-Schalter  (Throttle Cut) umlegte als auch der Gashebel auf Vollgas ging - doppeltes Pech. Der Prop des auf dem Tisch stehenden Modells lief exakt eine halbe Drehung und stoppte an Patricks Zeige- und  MittelfingerDie F-18 wollte danach dennoch starten, also schnell Fuß drauf (auch nicht so ganz schonend - aber das lässt sich reparieren). Patrick hat seinen Finger dann wie ein echter Kampfpilot selbst abgebunden, einhändig seine Sachen gepackt und den Weg ins Krankenhaus angetreten. Eine Röntgenaufnahme und vier Stiche später war die bis 20:00 Uhr erlaubte Flugzeit am Vereinsplatz abgelaufen, und Patrick musste nach Hause, sehr unzufrieden, da er eigentlich noch einen Erstflug unternehmen wollte. Der muss wohl leider erstmal warten. 

 

Modellfliegen ist halt nichts für Weicheiner, sondern nur für ganz harte Kerle! Und Patrick war richtig tapfer und hat auch gar nicht geweint. Dafür gab es zu Hause auch ein Tabaluga-Trostpflaster vom seinem Sohn. Eine kleine Fliegerpause ist nun aber angesagt. Wir wünschen unserem Helden eine schnelle Heilung und dann wieder flotte Steuerungsfinger ...

 

Update 4.6.2021: Patricks Finger juckten ihn wohl doch zu sehr, und so musste er - mit verbundener Wunde - heute morgen doch seine neu gebaute F-18 zum Erstflug bringen. Erfolgreich, wie bei Patricks Depron-Bauten nicht anders zu erwarten war!

April 2021

Ilja hat seinen ersten selbst entworfenen Eigenbau, die "Salsa Sause" fertiggestellt. Der Rumpf des Prop-Jets ist aus GFK/CFK und auf Basis eines mit dem 3D-Drucker erstellten Urmodells entstanden. Die Tragfläche besteht aus einem mit Balsa beplankten Styropor-Kern (Sandwich-Verfahren).
Die Salsa-Sause fliegt hervorragend, dabei - nomen est omen - heiß und elegant und trotz kleinem 3s-Testantrieb schon mit bis zu 280 Stundenkilometern schnell.
Dank der hippen Farbgebung ist sie auch in großen Höhen gut zu erkennen. Gestartet wird sie mit Bungee-Seil über unsere Startrampe (s. Foto).

 

15.4.2021

Detlef hat seine Sopwith Camel mit beeindruckenden Details fast fertiggestellt. Man beachte z.B. die schicken Elemente wie die perfekt passende Luftschraube oder die Speichenräder. Das Original war eines der erfolgreichsten britischen Jagdflugzeuge des 1. Weltkriegs. Die zunächst als Spitzname genutzte Kennzeichnung "Kamel" geht auf die höckerartige Verkleidung der beiden MGs zurück.

 

Wann wird der Erstflug von Detlefs Camel sein? Die Fokker-Staffel von Torsten und Patrick freut sich schon auf das "Luftduell" ...;-)

 

Update 19.4.2021: Heute hob Detlefs Camel das erste Mal ab! Mit einem stolzen Gewicht von knapp 5 kg zog sie gemächlich ihre Runden. Nur die Landung verlief mit einem (oldtimertypischen) Kopfstand etwas holbrig. Wir gratulieren zum erfolgreichen Modellbau und -flug!

Update 26.4.2021: Unter den Augen von Detlef (Pilot) und Torsten (begeisterter Zuschauer) ist die auch im Flug wunderschön anzusehende Camel leider abgestürzt. Ursache unklar, evtl. Strömungsabriss beim tiefen, zu langsamen Kurvenflug). Fahrwerk und eine Tragflächenseite sind beschädigt; sehr schade und ärgerlich. Aber Detlef wird es sicherlich wieder richten können ...

10.4.2021

Die "Fokker-Plage" unseres Modellflugvereins: Die Staffel aus drei Fokker E III ist komplett. Zwei Flugzeuge stammen von Torsten, eines von Patrick. Am 10.4. sollte bei günstigem Wetter der Erstflug von Torstens "Zwillingen" sein. Zunächst Torstens Eigenbau aus "Billig-Depronmaterial". Er hob ab, zog aber sofort nach rechts oben, kippte ab und knallte unsanft auf. Zum Glück nur leicht beschädigt, aber für heute nicht mehr einsatzbereit. Mmm, was war das denn? Patrick und Torsten rätselten (es stellte sich später beim Vermessen mit Ilja heraus, dass das Pendelhöhenruder in der Nullstellung zu stark angestellt war und der - falsch angegebene - Schwerpunkt nicht stimmte). Nicht jammern, sondern den zweiten Zwilling in Antikgelb ausprobieren. Nach einigen Rollversuchen und einem ersten abenteuerlichem Flug durch Torsten kam Patrick der Gedanke, dass der Schwerpunkt nicht stimmt: schwanzlastig, obwohl der Schwerpunkt gemäß (chinesischem) Bauplan stimmte und das Modell demnach eigentlich sogar leicht kopflastig sein müsste. Außerdem aufgrund des Pendelhöhenleitwerks viel zu empfindlich. Also vorne Gewichte rein, Ausschlag und Expo von Höhen- und Querruder stark reduziert, und voller Mut und Zuversicht zum nächsten Versuch (den Patrick wagemutig und unter Ausschluss jeder Garantie und Gewährleistung unternahm). Und siehe da, sie fliegt! Immer noch etwas wackelig, sicher kein Anfänger- & Entspannungsmodell, aber wunderschön auch in der Luft anzusehen. Nun muss auch beim roten Zwilling noch etwas repariert und optimiert werden, und dann ist die Fokker E III-Staffel des MBC Jever voll einsatzbereit ... ;-).

Update 26.4.2021: Die rote EIII hob heute - mit neu eingestelltem Höhenpendelruder und mehr Trimmgewicht vorne - ab und flog ihre ersten Runden - bis sie dann bei einer tiefen Kurve über unserem Flugplatz abkippte und aufknallte. Da Torsten vom Flugverhalten der (im Vergleich zur gelben) ca. 400 g schwereren roten EIII nicht so begeistert war, garantiert er ihr keine Reparatur ...

 

Frühjahr 2021: Die mit Corona begründeten Auflagen der Politik gängeln uns leider immer noch. Wir dürfen nur mit wenigen Fliegerkollegen gleichzeitig am Platz sein, müssen Hygieneregeln beachten etc. Unsere Mitgliederversammlung musste verschoben werden. Der soziale Kontakt im Verein fehlt natürlich.

 

Dank eines Online-Slot-Systems klappt die Terminvergabe für die Flugzeiten aber ganz reibungslos. Immerhin, die gute Nachricht: Wir dürfen unser Modellfliegerhobby weiterhin ausüben! Und das Homeoffice, dem viele nachgehen müssen, bedeutet auch goldene Zeiten für Modellflugzeugbauer ... ;-)

 

13.2.2021

Patrick hat seinen Eigenbau einer Fokker EIII in dieser Version (ist es die Versionsnr. 2.6.? Patrick nummeriert alle Modellvarianten standesgemäß durch, aber der Admin hat das System noch nicht ganz verstanden ...;-) heute eingeflogen. Die weitgehend aus Depron erstellte - und für diesen Testflug noch nicht lackierte - Fokker flog bei herrlich sonnigem Winterwetter einwandfrei. Die Schneehügel auf unserem Fluggelände führten bei der ein oder anderen Landung zwar zu einem Kopfstand (siehe Foto: Der "Bäron" ist gelandet ...), aber das Modell blieb heile und kann nun von Patrick farbig gestaltet werden. Damit hat er Torsten locker beim Bauen überholt, denn dieser bastelt noch an seinem Holzbaukasten-Weihnachtsgeschenk und einem Zwilling als Depron-Eigenbau.

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